Dieses Semester wird alles anders – garantiert!

Dieses Semester hattest du so richtig viel vor und in deiner Vorstellung warst du sowas von fleißig: Jede Vorlesung hast du nachbearbeitet, aber da du so gut aufgepasst hast, war das eh kein Problem. Bei Referaten warst du top vorbereitet und hast deine Notizen nicht gebraucht, die konntest du eh schon seit Tagen auswendig. Für die Klausuren hast du von Anfang gelernt und wenn du etwas nicht verstanden hast, hast du sofort nachgefragt. Die Hausarbeit liegt schon Tage vor dem Abgabetermin im Postfach deines Dozenten und dass deine Kommilitonen noch nicht fertig sind, kannst du nur müde belächeln. Und du so:

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Doch leider war das nur in deiner Vorstellung. In Wirklichkeit war das Semester mal wieder das reinste Chaos ohne Plan.

Worauf es im Studium wirklich ankommt ist ein gutes Zeitmanagement und eine gute Selbstorganisation. Wir haben für dich ein paar Tipps zusammengetragen, mit denen du das Semester rockst – garantiert:

Organisier dich
Versuche gleich zu Semesterbeginn deine Uni-Unterlagen ordentlich und mit System zu sortieren. Ja, das ist nervig, aber wenn die Klausuren kurz bevorstehen ist ein vollgeschriebener Blätterhaufen mit unsortierten Mitschriften keine große Hilfe. Das kannst du übrigens auch super während dem Serien schauen machen.

Schreib alles auf
„Das merke ich mir“ klappt in den meisten Fällen eh nicht, daher unser Tipp: Schreib alles auf. Das geht am besten mit einem Kalender, in den du alle anfallenden Termine/ To-Dos eintragen kannst. Notiere dir alle Termine sofort, vor allem Prüfungstermine und die Anmeldungen dafür. Es gibt kaum was Ärgerlicheres, wenn du eine Klausur nicht mitschreiben kannst, weil du die Anmeldung dafür verpasst hast. Zwei mögliche Semesterplaner sind z.B. Mein Studi-Planer (für die Wand) und der Terminkalender Dieses Semester wird alles anders (für die Tasche).

Vermeide Instagram, Netflix & Co.
Zumindest wenn du lernen oder mit einer Aufgabe fertig werden willst. Denn sei mal ehrlich, Netflix und Lernen, das hat noch nie funktioniert. Aus einer Minute wir da schnell mal eine Stunde („Ich schau nur kurz eine Folge“). Und die Strandfotos auf Instagram machen dich eh bloß neidisch. Also: Raus aus Instagram und rein in das Vorlesungsskript. Ist vielleicht auch gar nicht soooo uninteressant.

Behalte dein Geld im Auge
Am Ende des Geldes ist immer noch so viel Monat übrig? Kaffee, Kneipentouren und Netflix kostet nun mal Geld. Schreib alles auf, wofür du dein Geld ausgibst, um einen Überblick zu behalten. So erkennst du auch die richtigen „Geld-Fresser“. Mit der App Money Control hast du z.B. deine Einnahmen und Ausgaben immer im Blick.

Plane deinen Haushalt
Du kommst nach einem anstrengenden Uni-Tag nach Hause und Chaos sowie ein leerer Kühlschrank erwarten dich? Damit dir das nächstes Semester nicht passiert erstellst du dir am besten einen Wochenplan: Was muss ich wann einkaufen? Was muss ich wann putzen? Und dann auch wirklich daran halten. 🙂 Und wenn das alles nicht klappt, gibt’s ja noch deinen Freund und Helfer – den Lieferdienst.

Leide gemeinsam
Geteiltes Leid ist halbes Leid. Zu zweit oder in einer Gruppe könnt ihr euch gegenseitig motivieren. Außerdem lernst du besser, indem du dir von anderen etwas erklären lässt oder du ihnen selbst etwas beibringt. So weißt du auch gleich, dass du den Stoff verstanden hast. Und zwischendrin könnt ihr euch auch schön über eure Situation auskotzen.

Move your body
Wenn du absolut nicht mehr lernen/schreiben kannst, dann solltest du die freie zeit ein wenig für bewegung nutzen. Mach Sport, power dich aus, geh ’ne Runde spazieren und leg den ganzen negativen Balast ab. Danach kannst du motiviert(er) loslegen.

Belohne dich selbst
Wenn du für eine Klausur lernst, bekommst du vielleicht nach ein paar Wochen die Belohnung in Form einer guten Note. Für deine eigene Motivation ist es aber wichtig, dass du dir nach deinen Anstrengungen auch etwas gönnst. Deshalb: Nach dem Lernen/Schreiben z. B. deine Lieblingspizza essen oder mit Freunden ein Bier trinken gehen.

Hol dir Hilfe
Irgendwie klappt das alles nicht so, wie du es dir vorgestellt hast? Dann geh zu Informationsveranstaltungen deiner Studienfächer oder zur Fachschaft. Stelle Fragen, die dich beschäftigen und lass dir Tipps geben. Mittlerweile bieten viele Hochschulen auch verschiedene Workshops, z.B. zum Zeitmanagement an oder die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“.

Denk an die Freheit
Führ dir immer vor Augen, die Klausurphase dauert nicht ewig und dann lockt sie wieder die F-R-E-I-H-E-I-T! Und dann kannst du besten Gewissens feiern, katern, faulenzen und deine Lieblingsserie schauen! Häng dir dieses wunderbare Wort in deinem Zimmer auf oder markiere es dir in deinem Kalender (siehe oben)! Und darunter darf dann auch mal der Haushalt leiden.

Wir wünschen euch ein tolles Semester. Das wird sicher anders als das letzte. Zumindest ein bisschen.

 

Über den Autor

Susanne Engstle Susanne Engstle ist für die Marketing- und Presse-Arbeit des UVK Verlags in München zuständig.

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