Dieses Semester wird alles anders

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Ich werde nicht erst einen Tag vor der Klausur mit dem Lernen anfangen, ich werde nicht drei Tage vor dem Abgabetermin die Hausarbeit schreiben und ich werde Sonntagabend keine Cornflakes ohne Milch essen, weil ich mal wieder vergessen habe einzukaufen. Dieses Semester mache ich das alles anders und zwar gleich. Später. Auf jeden Fall heute noch. Aber ganz bestimmt morgen.

Worauf es im Studium wirklich ankommt ist ein gutes Zeitmanagement und eine gute Selbstorganisation. Hier ein paar Tipps, mit denen du dein Leben als Student/in etwas einfacher gestalten kannst – ohne dabei im Chaos zu versinken:

 

Organisier dich
Versuche gleich zu Semesterbeginn deine Uni-Unterlagen ordentlich und mit System zu sortieren. Ja zugegeben, das ist nervig, aber wenn die Klausuren kurz bevorstehen ist ein vollgeschriebener Blätterhaufen mit unsortierten Mitschriften keine große Hilfe.

Schreib alles auf
Am besten besorgst du dir einen Kalender, in den du alle anfallenden Termine eintragen kannst. Notiere dir alle Termine sofort, vor allem Prüfungstermine und die Anmeldungen dafür. Es gibt kaum was Ärgerlicheres, wenn du eine Klausur nicht mitschreiben kannst, weil du die Anmeldung dafür verpasst hast. Zwei mögliche Semesterplaner sind z.B. Mein Studi-Planer (für die Wand) und der Terminkalender Dieses Semester wird alles anders (für die Tasche).

Plane deinen Haushalt
Du kommst nach einem langen Uni-Tag nach Hause und Chaos sowie einen leeren Kühlschrank erwarten dich? Damit dir das dieses Semester nicht passiert erstellst du dir am besten einen Wochenplan: Was muss ich wann einkaufe? Was muss ich wann putzen? Und dann auch wirklich daran halten. 🙂

Behalte dein Geld im Auge
Am Ende des Geldes ist immer noch so viel Monat übrig? Kaffee, Kneipentouren und Shoppen kostet nun mal Geld. Schreib am besten auf, wofür du dein Geld ausgibst, um einen Überblick zu behalten. So erkennst du auch die richtigen „Geld-Fresser“. Mit der App Money Control hast du z.B. deine Einnahmen und Ausgaben immer präzise im Blick.

Leide gemeinsam
Geteiltes Leid ist halbes Leid. Zu zweit oder in einer Gruppe könnt ihr euch gegenseitig motivieren. Außerdem lernst du besser, indem du dir von anderen etwas erklären lässt oder du ihnen selbst etwas beibringt. So weißt du auch gleich, dass du den Stoff verstanden hast.

Verdopple deine Zeit
Ja das geht und zwar mit der 50-Prozent-Regel: Gehe davon aus, dass du für alles doppelt so lange brauchst, wie du anfangs angenommen hast. Wenn du das von vornerein berücksichtigt, gelingt es dir deinen Plan auch wirklich einzuhalten – mit Erfolg.

Belohne dich selbst
Wenn du für eine Klausur lernst, bekommst du vielleicht nach ein paar Wochen die Belohnung in Form einer guten Note. Für deine eigene Motivation ist es aber wichtig, dass du dir nach deinen Anstrengungen auch etwas gönnst. Deshalb: Nach dem Lernen/Schreiben z.B. deine Lieblingspizza essen oder mit Freunden ein Bier trinken gehen.

Hol dir Hilfe
Irgendwie klappt das alles nicht so, wie du es dir vorgestellt hast? Dann geh zu Informationsveranstaltungen deiner Studienfächer oder zur Fachschaft. Stelle Fragen, die dich beschäftigen und lass dir Tipps geben. Mittlerweile bieten viele Hochschulen auch verschiedene Workshops, z.B. zum Zeitmanagement an oder die „Lange Nacht der aufgeschobenen Hausarbeiten“.

Vermeide Facebook, Instagram & Co.
Zumindest wenn du lernen oder mit eienr Aufgabe fertig werden willst. Denn sei mal ehrlich, Instagram und Lernen, das hat noch nie funktioniert. Aus einer Minuten wir da schnell mal eine Stunde. Und die Strandfotos machen dich eh bloß neidisch. Also: Raus aus Instagram und rein in das Vorlesungsskript. Ist vielleicht auch gar nicht soooo uninteressant.

Denk an die Freheit
Führ dir immer vor Augen, die Klausurphase dauert nicht ewig und dann lockt sie wieder die F-R-E-I-H-E-I-T! Und dann kannst du besten Gewissens feiern, katern, faulenzen und deine Lieblingsserie schauen! Häng dir dieses wunderbare Wort in deinem Zimmer auf oder markiere es dir in deinem Kalender (siehe oben)! Und darunter darf dann auch mal der Haushalt leiden.

Wir wünschen euch ein tolles Semester. Das wird sicher anders als das letzte. Zumindest ein bisschen.

 

Über den Autor

Susanne Engstle Susanne Engstle ist für die Marketing- und Presse-Arbeit des UVK Verlagsgs in München zuständig.

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