Unternehmensgründung im Studium: Werde dein eigener Chef

banner_ossolaWeißt du schon, was du nach deinem Studium machen willst? Weiter studieren? Großkonzern? Ausland? Oder vielleicht sogar ein Start-up gründen?

Falls du Interesse an letzterem hast, warum dann bis zum Uni-Abschluss warten? Warum nicht gleich jetzt loslegen? Denn viele Argumente sprechen fürs Gründen im Studium. Wir verraten dir welche.

1. Die Uni ist ein Ort der Innovation
Obwohl man manchmal das Gefühl hat, dass einige Professoren in der Zeit stehen geblieben sind, schafft die Uni den perfekten Nährboden für neue Ideen. Es gibt einen kostenlosen Zugriff auf Inhalte in den Bibliotheken, es werden immer wieder spannende außerfakultative Vorträge gehalten und du kannst praktisch jede Vorlesung besuchen, die dich interessiert. Nur an einer Universität ist so eine große Vielfalt an Input vorhanden. Was du daraus machst, sei dir selbst überlassen, aber nach ein paar Semestern wirst du bemerken, dass du Dinge auch mal aus einer anderen Perspektive betrachtest. Und genau das ist der Grundbaustein für innovative Einfälle.

2. Du triffst auf junge und motivierte Leute, die das gleiche Ziel verfolgen
An großen Unis sind die Vorlesungen in beliebten Studiengängen oft wahre Massenkundgebungen. Da kann es schwer sein jemanden zu finden, mit dem du dich richtig gut verstehst. Aber ein großer Vorteil findet sich auf jeden Fall: in deinem Studiengang haben alle in etwa das gleiche Ziel und es ist wahrscheinlicher dort zukünftige Start-up-Partner zu finden als irgendwo anders.

3. Was hast du schon zu verlieren?
Studierende haben einen niedrigen Lebensstandard: im Gegenteil zu Berufstätigen, die ihre bisherige Tätigkeit aufgeben müssen und damit viel mehr Geld aufs Spiel setzen, wenn sie etwas Neues gründen, haben Studierende nicht so viele Verpflichtungen und Eigenkapital, das dabei verloren gehen könnte. Außerdem tut man sich in der Anfangsphase seines Start-ups leichter, in der die Finanzen sehr knapp sind, wenn man es bereits gewohnt ist, mit seinem Geld sparsam umzugehen. Somit sind Studierende deutlich risikobereiter und wagen sich schneller an diese Herausforderung heran als Berufstätige.

4. Förderungen für Studierende
Es gibt unterschiedliche öffentliche Förderungen, die auf junge Gründer und Studierende ausgerichtet sind. Man kann dabei zwischen Förderprogrammen der EU, des Bundes und der einzelnen Länder unterscheiden. Eines der meistgenutzten bundesweiten Fördermäßnahmen ist das Programm des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie EXIST. Dabei werden Stipendien an vielversprechende Start-ups von Studierenden, Absolventen oder wissenschaftlichen Mitarbeitern vergeben. Jedes Bundesland und einzelne Universitäten haben aber auch ihre eigenen Subventions-Angebote, du hast also zahlreiche Möglichkeiten der Unterstützung.

Also, wann wirst du loslegen?

Du willst noch mehr Infos zum Thema? Vom Businessplan über die Finanzierung bis hin zum weiteren Verlauf der Firma nach dem Studium findest du im neuen Ratgeber „Erfolgreich gründen – Start-up im Studium“.

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Über den Autor

Marie Grundl Marie Grundl ist Werkstudentin bei der UVK Verlagsgesellschaft mbH im Redaktionsbüro München.

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