Zoon syndyastikón- Ein zur Gemeinschaft bestimmtes Wesen

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Schon Aristoteles wusste, dass der Mensch ein zoon syndyastikón ist. Ein zur Gemeinschaft bestimmtes Wesen. Und von der Hand zu weisen ist das nicht. Deswegen ist es nicht verwunderlich, dass es viele Studenten vorziehen in einer WG zu leben. Gründe dafür gibt es viele.

  1. In einer WG ist man nie alleine. Das hat Nachteile, aber vor allem ganz viele Vorteile. Alleine essen macht nicht so wirklich Spaß, genauso wie abends in die leere Wohnung zu kommen. Da ist es doch viel schöner, nach der Uni noch gemeinsam zu kochen oder gemütlich zusammen zu sitzen.
  2. Finanzielle Gründe. Viele Studenten ziehen natürlich aus finanziellen Gründen in eine Wohngemeinschaft. Hier teilt man sich nämlich oft nicht nur die Miete, sondern auch die Kosten für Internet, Lebensmittel, Wasser usw., so kann viel Geld gespart werden.
  3. WG Partys sind nicht umsonst oft die legendärsten. Ob gemütlich zusammensitzen und dann in einen Club weiterziehen oder eine richtige Hausparty, alles ist möglich. Ein riesen Vorteil hierbei ist, dass die WGs größer sind als eine eigene Wohnung, man hat also viel mehr Platz zum Feiern.
  4. Mehr Leute, aber weniger Arbeit. Eine Gleichung die tatsächlich aufgeht. Ob Geschirr spülen, Staubsaugen oder Bad putzen, wenn man alleine wohnt, muss man das auch alles alleine machen. In einer WG gibt es fast immer einen Putzplan, der genau regelt, wer, was, wann aufzuräumen hat. Von Vorteil ist außerdem, sich beim Lebensmittelkauf abzuwechseln. Auch das ist weniger zeitaufwendig.
  5. Gegenseitige Hilfe. In einer WG wohnen oft die unterschiedlichsten Menschen. Das kann ein großes Plus im Studentenalltag sein. Ob Hilfe beim Lernen oder beim Flicken des Fahrradreifens, jeder hat besondere Fähigkeiten mit denen er seinen Mitbewohnern helfen kann.

Ob es alle diese Gründe sind oder doch ein tieferer, in unserer Natur verankerter, wie Aristoteles vermutet, wissen wir nicht. Eines steht jedoch fest, WGs sind gerade für Studenten eine tolle Sache.

Übrigens zeigt eine jetzt veröffentlichte Studie von immowelt.de, einem führenden Onlineimmobilienportal, schwarz auf weiß, was die meisten Studenten schon ahnten: Eine Wohngemeinschaft ist häufig billiger als eine eigene Wohnung. Für die Studie wurden mehr als 10.000 Studenten befragt und 15.500 Singlewohnungen mit bis zu 40 Quadratmetern Wohnfläche und 27.300 WG-tauglichen Wohnungen mit einer Fläche von 80 bis 120 Quadratmeter verglichen. Das Ergebnis ist wenig überraschend. Für eine eigene Wohnung zahlt man in den meisten Städten deutlich mehr als für eine Wohngemeinschaft. In Städte wie Ulm und Erlangen kann man über 30% sparen, in Koblenz sogar bis zu 40%. Hier der Link zur Studie mit allen Unistädten im Überblick:

http://presse.immowelt.de/pressemitteilungen/marktberichte/artikel/artikel/mietpreis-check-unistaedte-studenten-sparen-in-einer-wg-bis-zu-40-prozent-im-osten-sind-singlewohnungen-guenstiger.html

Und wenn mal wieder das tägliche Chaos in der WG überhandnimmt, schafft unser WG Planer Abhilfe:

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Über den Autor

Pia Teresa Weber

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