Wer hat an der Uhr gedreht

alarm_clock…ist es wirklich schon so spät? Die Semesterferien sind mal wieder wie im Flug vergangen, dabei hatte man sich doch so viel vorgenommen. Aus Stoffnachbereitung und Praktika wurde dann irgendwie doch Party und Urlaub.
Doch keine Angst, es gibt für alle Studierenden, die ins neue Semester starten, göttlichen Beistand. Hier kommen sie, die „10 Gebote“ für ein erfolgreiches Semester:


1. Du sollst keine Beschäftigungen neben mir haben: Ja, so eine Vorlesung mag es nicht, wenn sie nicht die volle Aufmerksamkeit bekommt. Also in Vorlesungen oder beim Lernen in der Bibliothek das Handy ausschalten und am besten auch die Internetverbindung kappen.

2. Du sollst den Gebäudeplan achten: Gebäudeplan, das ist doch was für Erstsemestler. Aber Moment, Raum B213? Nie gehört. Sobald der Stundenplan da ist, einfach mal den Gebäudeplan der Universität anschauen. Dann hetzt man nicht verwirrt durchs Gebäude, um dann einen Stehplatz im Vorlesungssaal zu bekommen, weil die Vorlesung seit 15 Minuten läuft.

3. Du sollst den Feiertag heiligen: Richtig gehört, auch Freizeit gehört zum Semester. Ob es auf eine Semester-Opening-Party oder einfach nur ins Kino mit Freunden geht, Spaß sollte in keinem Semester fehlen!

4. Du sollst mit den Professoren reden: Ja, Dozierende sind Menschen, auch wenn das manchmal schwer zu glauben ist. Jeder Kursleiter oder Professor bietet einmal wöchentlich eine Sprechstunde an, nutzt dieses Angebot! Denn, wenn man sich vorzeitig über den Erwartungshorizont informiert, gibt es keine bösen Überraschungen bei der Notenbekanntgabe.

5. Du sollst nicht immer mit Abwesenheit glänzen: „Vorlesung Makro, Freitag 08:00 Uhr? Ich glaub das ist mir zu stressig.“ Na, wer erkennt sich wieder? Doch spätestens, wenn die Prüfungsphase beginnt und der Stoff einem so gar nicht bekannt vorkommt, die Erkenntnis: Zu Vorlesungen und Übungen zu gehen, ist durchaus sinnvoll. Auch, wenn sie zu unchristlichen Zeiten beginnen.

6. Du sollst Freunde und Familie ehren: Mal wieder Mama anrufen und sich über das schlechte Cafeteria- Essen beschweren oder einen Kaffee mit Freunden trinken und die Frage über die Sinnlosigkeit einer bestimmten Vorlesung erörtern. So ein Semester kann und will nicht ohne soziales Leben überstanden werden. Denn geteiltes Leid ist ja bekanntlich halbes Leid.

7. Du sollst nicht irgendwo lernen: Viele Studierende lernen gerne in der Bibliothek ihres Vertrauens, andere bevorzugen eher ein nettes Café um die Ecke. Es ist sehr hilfreich, möglichst früh im Semester herauszufinden, wo und vielleicht auch mit wem das Lernen ab effektivsten ist.

8. Du sollst nicht nichts tun: Sleep, eat, study, repeat? Für ein erfolgreiches Semester ist das wohl nicht genug. Probiert doch mal den Hochschulsport oder Sprachkurse aus. Jede Universität bietet verschiedenste, interessante Freizeitaktivitäten an. Und mal ehrlich, wie cool ist es bitte das nächste Mal im Urlaub sein Essen in der Landessprache zu bestellen?

9. Du sollst die Fachschaft besuchen: Meistens ist sie im verwinkelsten Teil der Universität zu finden, in einem Raum, voller alter Couches und Kaffeetassen: Die Studierendenvertretung. Die Mädels und Jungs aus der Fachschaft haben immer ein offenes Ohr für deine Probleme und können viele nützliche Tipps geben. Also, wenn man sich das nächste Mal in den Uni verirrt, einfach mal vorbeischauen.

10. Du sollst dich weiterbilden: Im Normalfall studiert man etwas, weil einen das Fach sehr interessiert. Deshalb sollte es nicht schwerfallen, sich über Vorlesungen und Übungen hinaus zu informieren. Also ruhig mal einen zusätzlichen Artikel durchlesen oder sich selbst Gedanken zu einer Fragestellung machen.

Für die perfekte Vorlesungs-Vorbereitung:

A3-Brueckenkurs

Über den Autor

Pia Teresa Weber

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Ein Gedanke zu „Wer hat an der Uhr gedreht

  1. Hi Pia,
    diese 10 Gebote kannte ich noch nicht. 🙂
    Besonders Punkt 3 finde ich wichtig. Ich erlebe als Studienberater viele sehr fleißige und gute Studenten, die aber zu wenig auf sich selbst achten. Das ist langfristig gar nicht gut. Aber man muss halt für sich das richtige Maß finden.
    Schöne Grüße
    Tim

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