Das Mysterium lüften – meine Werkstudententätigkeit bei einer der BIG4 Gesellschaften

oppel-1Das weit verbreitete Klischee des Beraters: ständig unterwegs mit schwarzen Rollkoffer und Laptoptasche, im Gepäck den besten Freund namens Powerpoint. Innovative Ideen gehen einher mit innovativen Folien. Er kommt und geht. Doch was bleibt?

Genau das wollte ich herausfinden. Was machen diese Berater eigentlich genau?  Das Interesse hinter die Kulissen zu schauen wurde geweckt, seit ich einer der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft auf einer Job-Messe begegnet bin. Nachdem ich also mein Grundstudium und diverse Praktika absolviert hatte, habe ich mich für eine Werkstudententätigkeit bei einer der BIG4 beworben und unterstütze bereits seit sechs Monaten ein Projektteam, welches die Betreuung eines großen Mandats in der Branche der Finanzdienstleister unterstützt.

Es landen viele, unterschiedliche Themen auf meinen Schreibtisch – mit stets neuen Lernaspekten. Vom ersten Tag an war ich in das Team eingebunden und wurde mit unterschiedlichsten Themen betraut. Hierbei geht es um

  • Übersetzungen ins Englische,
  • das Aufbereiten von diversen Themen mittels Powerpoint als auch
  • das Erstellen von Texten, Grafiken oder Auswertungen.

Dabei erhalte ich immer wieder Einblicke in interessante und aktuelle Fragestellungen im Bereich der Financial-Services-Industrie. Fragestellungen mit welchen sich sowohl das Top-Management der Firma als auch das des Klienten auseinandersetzt. Dadurch befasse ich mich neben meinem Studium selbst mit vielen aktuellen Wirtschaftsthemen, mit welchen ich vermutlich ohne meine Werkstudententätigkeit kaum in Berührung gekommen wäre und habe so die Möglichkeit, mein Wissen weiter auszubauen.

Seit Kurzem unterstütze ich ebenfalls bei der Erstellung diverser E-Books im Rahmen einer wirtschaftswissenschaftlichen Buchreihe. Da ich am Ende meines Bachelorstudiums stehe, ist dies eine Möglichkeit das Schreiben und wissenschaftliche Arbeiten zu vertiefen, um anschließend meine eigene Bachelorarbeit zu verfassen. Des Weiteren habe ich ebenfalls die Möglichkeit, mich intensiv mit den Themen der Bücher auseinanderzusetzen.

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In der Ausführung meiner Aufgaben erfahre ich stets eine sehr gute Unterstützung durch meine Vorgesetzten und bekomme gleichzeitig die Möglichkeit, mich mit eigenen Ideen und Vorschlägen einzubringen. Besonders Letzteres schätze ich sehr. Ich werde einerseits gefordert und habe gleichzeitig die Möglichkeit, direktes  Feedback eines berufserfahrenen Vorgesetzten abzurufen, welches für mich von großem Wert ist.

Allgemein ist das Arbeitsklima sehr angenehm. Das Unternehmen scheint mit dem Trend der Zeit zu gehen: flexible Arbeitszeiten, ein mobiler Arbeitsplatz, von zu Hause aus arbeiten – alles kein Problem und für mich als Pendler besonders wertvoll. Auf die prüfungsvorbereitende Phase wird ebenfalls Rücksicht genommen.

oppel-2Während der vergangenen sechs Monate hat sich Schritt für Schritt das Mysterium um den Beraterberuf gelüftet.

Was ich als besonders anspruchsvoll, herausfordernd und auch spannend finde, ist die Konfrontation mit immer wieder neuen Themen. Man bekommt ständig die Möglichkeit sich weiterzubilden, mit verschiedenen Leuten zusammenzuarbeiten und kontinuierlich weiterzuwachsen. Besonders für junge Leute ist das eine ideale Plattform um sich fachlich als auch persönlich weiter zu entwickeln, sich selbst einzubringen und Verantwortung zu übernehmen.

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oppel

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